Die Durchführung einer intelligenten Molchung liefert wertvolle Informationen über den Zustand von Rohrleitungsanlagen. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch häufig erst mit der Auswertung der Ergebnisse. Welche Bedeutung hat ein angezeigter Defekt? Wie zuverlässig sind die erfassten Daten? Und welche technischen oder betrieblichen Massnahmen lassen sich daraus ableiten?
Diesen Fragestellungen widmet sich der gemeinsame Fachanlass von SVTI und Swissgas am 16. November 2026. Im Fokus stehen praxisnahe Erfahrungen aus der Planung, Spezifikation und Durchführung intelligenter Molchungen sowie die fachgerechte Interpretation der gewonnenen Inspektionsdaten.
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Aussagekraft von Final Reports und lernen, wie Defekte und Anomalien in Rohrleitungen bewertet und klassifiziert werden. Dabei werden auch Unsicherheiten in den Messdaten sowie deren Einfluss auf die Beurteilung des Anlagenzustands behandelt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Erwartungen Betreiberinnen und Betreiber realistischerweise an Molchunternehmen stellen können und welche Grenzen die eingesetzten Prüfverfahren aufweisen.
Neben der Analyse von Molchdaten werden mögliche Alternativprüfverfahren vorgestellt. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird aufgezeigt, wie Inspektionsergebnisse in technische Entscheidungen überführt werden können und welche Reparatur- oder Instandhaltungsmassnahmen sich daraus ergeben.
Die Veranstaltung vermittelt fundiertes Fachwissen für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von Öl- und Gasleitungen sowie weiteren Rohrleitungsanlagen.
Der Anlass richtet sich an:
Der Fokus liegt auf technisch orientierten Fachthemen und konkreten Anwendungsfällen aus dem Betrieb, der Inspektion und der Instandhaltung von Rohrleitungssystemen.